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Die Rahmenbedingungen 

Am 24. März 2017 wurde durch Ronald Pofalla als Vertreter der Deutschen Bahn sowie durch Oberbürgermeister Thomas Geisel in der Empfangshalle des Hauptbahnhofs Düsseldorf eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet.

Gegenstand der Vereinbarung ist die Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes als zentrales Entree des Hauptbahnhofs.

Dass die Vereinbarung nach ersten Gesprächen zwischen Bahn und Stadt im letzten Herbst so schnell geschlossen werden konnte, zeigt, dass beide Seiten die Entwicklung dieser wichtigen Eingangssituation zur Innenstadt und den  angrenzenden Stadtteilen vorantreiben wollen. Für die Landeshauptstadt Düsseldorf gehören die Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes und die Revitalisierung des Bahnhofsumfeldes zu den wichtigsten Vorhaben.

Auch der für die Städtebauförderung zuständige Landesminister Michael Groschek nahm den Termin zum Anlass, das Umfeld des Hauptbahnhofs in Augenschein zu nehmen und das Interesse des Landes am Projektfortgang zu unterstreichen. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert einen Wettbewerb zur Neugestaltung.

Informationen zum Prozess 

Vorbereitende Bürgerbeteiligung

Der Prozess zur Neugestaltung des Bahnhofsumfelds beginnt mit einer Ideenphase, in der Anlieger, Akteure und Bürgerschaft ihre Aspekte für den anstehenden Arbeitsprozess diskutieren und ergänzen können.

„Wie stellen Sie sich den Bahnhof der Zukunft vor?“ und „Was bedeuten der Bahnhof und sein Vorplatz für die Stadtgesellschaft?“ lauten Fragestellungen, zu denen in einem Workshop Anregungen und Ideen gesammelt werden.  Weitere Hinweise können in einer online-Beteiligung eingespeist werden.

Die gesammelten Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden in die anschließende Wettbewerbsauslobung einfließen. Sie werden damit Teil der Aufgabe, mit der sich die Planerteams auseinandersetzen werden.

Wettbewerbsauslobung

In einem EU-weiten Bewerbungsverfahren wird ein nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb mit maximal 30 Teilnehmern ausgeschrieben. Teilnehmen können Landschaftsarchitekten, Verkehrs- und Stadtplaner und Architekten. Die Aufgabenstellung wird nach der Bürgerbeteiligung in der zweiten Jahreshälfte konkretisiert.

Realisierungsphase

Nach dem Wettbewerb wird in einer ca. 2-jährigen Planungsphase der Umbau vorbereitet. Mit der Realisierung des Platzes ist voraussichtlich ab 2021 zu rechnen. 

Erste Sofortmaßnahmen zur Aufwertung des Zugangs Bertha-von-Suttner-Platz werden bereits parallel zu dem laufenden Verfahren in Angriff genommen. Sie bestehen aus schnell umsetzbaren Maßnahmen, wie einer Grundreinigung, einer Verbesserung der Beleuchtung und einer besseren sozialen Kontrolle durch verstärkten Personaleinsatz.